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Ausgabe 4/2022


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Editorial

Peter Hünerman / Michael Theobald
Thema dieses Hefts: Die Römische Synode 2021–2023
Beiträge
Peter Hünermann
Zur Kirchenreform von Papst Franziskus. Einige kritische theologische Beobachtungen

Kurzbeschreibung dieses Beitrags

Der Artikel bespricht die Abfolge der Vatikanischen Texte bis zur ersten Phase der Synode 2021/2022, charakterisiert ihr Triftigkeit und kritisiert ihre Grenzen und geht dabei auf einige grundsätzliche Züge ein, die die Gesamtheit der Texte von Papst Franziskus und auch den Text der Internationalen Theologischen Kommission prägen. Behandelt werden Evangelii Gaudium (2013), die Rede zum 50. Jubiläum der Einrichtung der römischen Bischofssynode (2015), das Traktat der Internationalen Theologischen Kommission über Synodalität in Leben und Sendung der Kirche (2017/2018), Episcopalis Communio (2018), das Einberufungs- und Vorbereitungsdokument zur 16. Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode (2021) und die neue Kurienordnung Praedicate Evangelium (2022).

Christoph Theobald SJ
Gemeinsam auf dem Weg
Zur fundamentaltheologischen Grundlegung der Synodalität des Gottesvolkes

Kurzbeschreibung dieses Beitrags

Die von Papst Franziskus 2015 aufgestellte These, die Synodalität sei eine konstitutive Dimension der Kirche und biete den geeignetsten Interpretationsrahmen für das Verständnis des hierarchischen Dienstes, muss als kritische Fortschreibung der Ekklesiologie des Zweiten Vatikanums verstanden werden. Nach einer Klärung und ersten fundamentaltheologischen Begründung dieser These muss die prozessuale Struktur der Synodalität einbezogen werden: Sie initiiert ein neues Verhältnis der Kirche zu Zeit und Raum, rührt an deren komplexe Verfassung und gibt ihrer pastoralen Mission eine neue Form. Schliesslich kann die pneumatologische Dimension der Synodalität als Weg der Umkehr und Reform in den Blick kommen, dessen geistliche und institutionelle Seite nicht voneinander getrennt werden dürfen.

Myriam Wijlens
„Mach den Raum deines Zeltes weit“ (Jes 54,2).
Die kontinentale Etappe der weltweiten Synode als Entfaltung der Lehre der Katholizität

Kurzbeschreibung dieses Beitrags

Der Beitrag präsentiert das 2022 vom Generalsekretariat der Synode veröffentlichte Arbeitsdokument für die kontinentale Etappe der weltweiten Synode über Synodalität „Mach den Raum deines Zeltes weit“ (Jes 54,2) und beschreibt auch aus der Sicht einer Mitwirkenden die Entstehungsgeschichte und Hintergründe des Dokumentes. Auf eine Schilderung der Stimmung im Volk Gottes nach einem Jahr synodalen Unterwegsseins erfolgt eine Beschreibung der Entstehung, der Struktur, Natur und des Inhaltes des Dokumentes, bevor die nächsten Schritte in der Synode vor allem auf kontinentaler Ebene erläutert werden. In einem Ausblick wird dargelegt, wie das Dokument und die Methode der Synode zutiefst von der Lehre der Katholizität der Kirche (LG 13) geprägt sind.

Eamonn Conway
Synodality: Last Chance for the Irish Church?

Kurzbeschreibung dieses Beitrags

In Irland finden derzeit zwei synodale Prozesse statt. Der erste ist ein „Synodaler Weg“ für die katholische Kirche in Irland, der zur Abhaltung einer oder mehrerer „Nationaler synodaler Versammlungen“ innerhalb der nächsten fünf Jahre führt. Der zweite ist die Teilnahme der Kirche in Irland an der Ordentlichen Bischofssynode 2021–2024. Das erste ist der von einer neuen Generation von Bischöfen ausgearbeitete Strategieplan für die Erneuerung der katholischen Kirche in Irland, wobei der Schwerpunkt derzeit auf der Konsultation als Teil des globalen synodalen Prozesses liegt. In diesem Artikel werden der Kontext und der Hintergrund der in Irland laufenden synodalen Prozesse erläutert und die Ergebnisse der Konsultationsphase zusammengefasst und analysiert. In dieser Phase wurden drei Hauptthemen herausgearbeitet: die Rolle der Frauen in der Kirche, die Transparenz in Bezug auf die Entscheidungsfindung innerhalb der Kirche und die Einbeziehung derjenigen, die als marginalisiert und an der Peripherie betrachtet werden.

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragThomas Neumann
Synodalität „Down Under“
Ein rechtlicher Vergleich der synodalen Prozesse in Australien und Deutschland

Kurzbeschreibung dieses Beitrags

Ausgehend von den teils parallel verlaufenden synodalen Prozessen in Deutschland (Synodaler Weg) und Australien (Fifth Plenary Council of Australia) erfolgt eine kanonistische Definition der Synodalität auf Basis der lehramtlichen Dokumente im Pontifikat von Papst Franziskus. Im Ergebnis werden drei Wesenseigenschaften herausgearbeitet. Anschließend erfolgen Erläuterungen zu den rechtlichen Wesensmerkmalen eines Plenarkonzils gemäß cc. 439–466 CIC/1983. Mit Hilfe dieser Kriterien schließt sich ein Vergleich der beiden synodalen Prozesse auf der Grundlage ihrer Statuten an. Als Fazit wird die These formuliert, dass das Fifth Plenary Council of Australia im Gegensatz zum sog. Synodalen Weg alle Kriterien wahrer Synodalität erfüllt.

Anne Béatrice Fayé
Die Synodalität: Ein neuer Schritt in der Rezeption des Zweiten Vatikanums

Kurzbeschreibung dieses Beitrags

Thema des Beitrags ist die Synodalität als historisches Ereignis und neuer Schritt der Rezeption des Zweiten Vatikanischen Konzils. Vier Haltungen bieten den Rahmen der bescheidenen Reflexion: Es geht darum, die Reichtümer der Völker heute anzunehmen, zu reinigen (synodale Bekehrung), zu stärken und zu erhöhen, wie es uns LG 13 aufträgt: „Die Kirche oder das Gottesvolk entzieht mit der Verwirklichung dieses Reiches nichts dem zeitlichen Wohl irgendeines Volkes. Vielmehr fördert und übernimmt es Anlagen, Fähigkeiten und Sitten der Völker, soweit sie gut sind. Bei dieser Übernahme reinigt, kräftigt und hebt es sie aber auch.“ (LG 13,2. GS II,2) Wie werden diese Haltungen sechzig Jahre später verwirklicht? Sie dienen einem neuen Gesicht der Kirche.

Kritisches Forum / Themen der Zeit
In dieser Ausgabe wurde kein Beitrag zu »Kritisches Forum« oder »Themen der Zeit« veröffentlicht.
 
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Aus dem Inhalt von Heft 1/2023

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