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Herzlich willkommen bei ThQ – die theologische Quartalschrift aus Tübingen

Unsere aktuelle Ausgabe 4/2018 mit folgenden ausgewählten Beiträgen:
Editorial
Wilfried Eisele

Dass Forschung und Lehre nicht an Fächergrenzen Halt machen, sondern über diese Grenzen hinweg ihre Themen interdisziplinär behandeln, ist heutzutage eine allgegenwärtige Forderung und ein Anspruch, dem sich jede Wissenschaft zu stellen hat. Die Probleme der modernen Welt lassen sich nicht mehr aus einer einzigen Fachperspektive verstehen und im besten Falle lösen. Die Ausdifferenzierung der Wissenschaft in immer detailliertere Spezialdisziplinen hat die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu einem unausweichlichen Erfordernis gemacht. Freilich ist eine solche Kooperation nur dann erfolgreich, wenn sie nicht auf Kosten einer grundsoliden Fachlichkeit geht. Leider ist das nicht immer der Fall, was in der Lehre schneller als in der Forschung zutage tritt. Von Studierenden werden im Zeitalter der modularisierten Studiengänge mitunter interdisziplinäre Transferleistungen verlangt, die ihre Dozierenden selbst kaum zu erbringen in der Lage sind. Das Ergebnis ist, dass von immer mehr immer weniger verstanden wird, weil das fachliche Handwerkszeug fehlt, von der Muße zur Vertiefung ganz zu schweigen. Ein fächerübergreifendes Gespräch hat nur dann einen Sinn, wenn die beteiligten Fächer zur fraglichen Sache substanziell Eigenes beizutragen haben. Sonst wird ein mehr oder weniger gut informiertes Feuilleton als Wissenschaft ausgegeben, ein Etikettenschwindel, bei dem bewusst oder unbewusst auf nachhaltigen Erkenntnisgewinn verzichtet wird.

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Leseprobe 1

Michael Theobald

Deus semper maior
Der Elias von Felix Mendelssohn Bartholdy, op. 70

Einleitung
„Hilf Herr! Willst du uns denn gar vertilgen? Die Ernte ist vergangen, der Sommer ist dahin! […]. Die Tiefe ist versiegt. Und die Ströme sind vertrocknet. Dem Säugling klebt die Zunge am Gaumen vor Durst. Die jungen Kinder heischen Brod. Und da ist Niemand, der es ihnen breche!“, klagt das Volk zu Beginn des Elias von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847) mit Worten aus dem Psalter, den Klageliedern und den Propheten (Nr. 1). Vor dem Regenwunder, das Elias erwirkt, erklärt sein Diener: „Der Himmel ist ehern über meinem Haupte […]. Die Erde ist eisern unter mir!“ (Nr. 19: Dtn 28,23). Gut 170 Jahre nach der Uraufführung des Elias in Birmingham 1846 rufen solche Worte heute bedrängende Bilder aus Afrika in uns hervor. Millionen von Menschen sind von den Klimaveränderungen betroffen und dem Hungertod preisgegeben. Zonen des Kontinents verdorren, Ernten fallen aus, Tiere sterben aus Wassermangel. Wer möchte da nicht mit dem Diener des Elias klagen: Die Erde ist wie Eisen unter uns, und mit den Betroffenen schreien: Hilf Herr! Willst du uns denn gar vertilgen?

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Leseprobe 2

Bart J. Koet / Erik Sengers

Der Diakon als Vermittler
Eine kleine praktische Theologie des Amtes

III. Dienst am Reich Gottes
Wenn der Diakon ein Botschafter oder Vermittler sein soll, stellt sich die Frage, wovon, in wessen Auftrag, in welchem Dienst er steht. Die umfassendste Antwort ist unseres Erachtens: „Das Reich Gottes, dessen Anfang sichtbar wird in der Gemeinde der Gläubigen, die Zeichen und Werkzeug dieses Reichs ist.“ Seit dem 2. Vatikanischen Konzil ist die Perspektive des Reiches Gottes wieder ins Zentrum des theologischen Denkens gerückt. Die Verkündigung der Nähe des Reiches Gottes wird als Kern der Botschaft und Verkündigung Jesu gesehen. Diese Verkündigung hört nicht nach dessen Tod Jesu, sondern wird an seine Jünger und Schüler weitergegeben und zur Mission der Kirche gemacht. Die Verkündigung dieser frohen Botschaft wird von den Schülern als Aufruf erfahren, prophetische Zeichen dieses neuen Gottesreiches in der Welt sichtbar zu machen. Und so wird die Verkündigung dieser frohen Botschaft die Legitimation für die Kirche, um sich als Sakrament, als Zeichen des Reichs Gottes in der Gesellschaft zu verstehen, als wirksames Zeichen des liebenden, gerechten und vergebenden Gottes, der von Jesus verkündet und dargestellt wird. Alle Ämter in der Kirche und all ihre Dienste sollten auf diese Botschaft ausgerichtet sein.

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Leseprobe 3
Franz-Josef Bormann
Wie wollen wir sterben?
Die Debatte um die verschiedenen Formen der Sterbehilfe

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragEinleitung
Im Umkreis der ebenso langwierigen wie kontroversen Debatte um die sogenannte Sterbehilfe stellen sich unterschiedliche Fragen, die teils sehr persönlicher Natur sind, teils wegen ihres grundsätzlichen Charakters aber auch weit über den individuellen Einzelfall hinausreichende medizinische, ethische, politische und rechtliche Konsequenzen haben: Wie wollen wir sterben? Was ist ein ‚guter Tod‘ und welche Unterstützung Dritter ist dafür erforderlich, dass wir einen solchen ‚guten Tod‘ auch tatsächlich erreichen?

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