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Inhaltsverzeichnis
Editorial

Stephan Winter
Editorial
Thema dieses Hefts: „Reich Gottes – anschaulich gemacht: Ökumenische Abendmahls-/Eucharistiepraxis als gelebte Utopie!?“
Beiträge
Julia Meister/Christoph Stender
Weiter sehen als gedacht. Theologische und praktische Einblicke in den 3. Ökumenischen Kirchentag

Kurzbeschreibung dieses Beitrags

Dieser Artikel gibt eine Übersicht über den 3. Ökumenischen Kirchentag (3. ÖKT), der vom 13. bis 16. Mai 2021 digital und dezentral mit dem ‚Knotenpunkt‘ Frankfurt a. M. stattgefunden hat. Autorin und Autor des Textes waren beide hauptamtlich in die Organisation dieses Großereignisses eingebunden. Aus ihrer je eigenen Erfahrung stellen sie einige Schlüsselmomente der Vorbereitung und Durchführung heraus und reflektieren diese theologisch. Der Beitrag zeigt u. a. auf, dass der 3. ÖKT insbesondere durch die konfessionellen Eucharistie- und Abendmahlfeiern am Samstagabend, die ökumenisch sensibel gestaltet wurden, neue Impulse auf dem Weg zu einer Praxis der versöhnten Ökumene setzen konnte.

Abstract
The article provides an overview of the Third Ecumenical Church Congress, which took place digitally and decentralized with Frankfurt (Main) as the “hub” from May 13–16, 2021. The authors of this paper were both involved full time in the organization of this major event. From their own experience, they highlight some key moments of preparation and implementation and reflect on them from a theological perspective. The paper points out, among other things, that the Ecumenical Church Congress was able to set new impetus toward a reconciled ecumenism, especially through the ecumenically sensitive approach of Eucharist and the Lord’s Supper celebrations on Saturday evening.

Schlüsselwörter
3. Ökumenischer Kirchentag; Ökumene; digital und dezentral; ökumenisch sensibel feiern; Eucharistie und Abendmahl
Keywords
3rd Ecumenical Church Congress; ecumenism; digitally and decentralized; ecumenically sensitive celebration; Eucharist and communion

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragFriederike Nüssel
„Gemeinsam am Tisch des Herrn“? Überlegungen zur Bedeutung von Theologie in polyzentrischen ökumenischen Prozessen

Kurzbeschreibung dieses Beitrags

Der Aufsatz widmet sich dem Votum des Ökumenischen Arbeitskreises evangelischer und katholischer Theologen (ÖAK) Gemeinsam am Tisch des Herrn in seiner Bedeutung für die globale und regionale Ökumene. In einem ersten Schritt wird der polyzentrische und fragmentarische Charakter sichtbarer Einheit herausgestellt, wie er mit dem Herrenmahl als tiefster Ausdrucksform kirchlicher Gemeinschaft verbunden ist. Sodann werden die Klärungen der kontroverstheologischen Fragen in Bezug auf Abendmahl und Eucharistie, wie sie im Votum des ÖAK vorgenommen werden, im Licht der Antwort der römischen Kongregation für die Glaubenslehre erörtert, gefolgt von einer Diskussion der weitergehenden Fragen nach dem Verhältnis von Eucharistiegemeinschaft und Kirchengemeinschaft und nach der Übereinstimmung im Amtsverständnis. Abschließend wird die Debatte als ein Beispiel für den polyzentrischen Charakter ökumenischer Prozesse beschrieben und die Rolle der Theologie als Bezeugungsinstanz herausgearbeitet.

Abstract
The paper addresses the statement of the Ecumenical Working Group of Protestant and Catholic Theologians (ÖAK) Together at the Lord’s Table in its significance for global and regional ecumenism. In the first step, the polycentric and fragmentary character of visible unity is highlighted, as it is connected with the Lord’s Supper as the deepest expression of the ecclesial community. Then, the clarifications of the controversial theological questions concerning the Eucharist in the statement of the Ecumenical Working Group are discussed in light of the response of the Pontifical Congregation for the Doctrine of the Faith. This is followed by a discussion of the broader questions of the relationship between Eucharistic communion, church communion, and the order of ministry. Finally, the debate is taken as an example of the polycentric character of ecumenical processes in which theology plays the role of a witnessing authority.

Schlüsselwörter
Abendmahl; Eucharistie; Herrenmahl; ökumenische Bewegung; evangelisch-katholischer Dialog; Ökumenischer Kirchentag; sichtbare Einheit; kontroverstheologische Fragen der Reformationszeit; Verbot des Laienkelchs; Opfercharakter der Eucharistie; Realpräsenz Jesu Christi im Herrenmahl; Theologie als Bezeugungsinstanz; Polyzentrik ökumenischer Prozesse
Keywords
Communion; Eucharist; Lord’s Supper; ecumenical movement; Protestant–Catholic dialogue; Ecumenical Church Congress; visible unity; controversial theological issues of the Reformation period; prohibition of the lay chalice; sacrificial character of the Eucharist; real presence of Jesus Christ in the Lord‘s Supper; theology as a witnessing authority; polycentricity of ecumenical processes

Magnus Striet
Nicht anders zu erwarten: Römisches Echo auf Gemeinsam am Tisch des Herrn

Kurzbeschreibung dieses Beitrags

Das Votum „Gemeinsam am Tisch des Herrn“ des Ökumenischen Arbeitskreises evangelischer und katholischer Theologen (ÖAK) wurde teils freundlich begrüßt, sah man doch in dem Votum die konsequente Fortschreibung der bisher erzielten ökumenischen Konsense, und teils heftig kritisiert. Der Beitrag konzentriert sich auf die Kritik, wie sie aus dem Bereich der katholischen Theologie zu hören war. Dabei läuft die Frage mit, ob es überhaupt weitere Annäherungen geben kann, wenn es keine Änderungen im Amtsverständnis auf der Ebene der derzeitigen vom römischen Lehramt vertretenen Theologie gibt.

Abstract
The statement “Gemeinsam am Tisch des Herrn” (Together at the Lord's Table) of the Ecumenical Working Group of Protestant and Catholic Theologians (ÖAK) was in part warmly welcomed as a consistent continuation of the ecumenical consensus reached so far, and in part criticized strongly. The article focuses on the criticism as it was to be heard from the Catholic theology. Along with that the question arises whether there can be any further rapprochement at all without any changes in the understanding of ministry on behalf of the current theology represented by the Roman Magisterium.

Schlüsselwörter
Kritik am Votum „Gemeinsam am Tisch des Herrn“; ökumenische Konsensentwicklung; Amtsverständnis; Realpräsenz; apostolische Sukzession
Keywords
Criticism of the statement „Gemeinsam am Tisch des Herrn“; ecumenical consensus development; understanding of ministry; real presence; apostolic succession

David Heith-Stade
Together at the Lord’s Table: An Eastern Orthodox Perspective

Kurzbeschreibung dieses Beitrags

Der Beitrag versucht, eine orthodoxe Sicht auf die Erklärung „Gemeinsam am Tisch des Herrn“ der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft evangelischer und katholischer Theologen in Deutschland zu geben. Die Erklärung und ihre Schlussfolgerungen werden mit den Grundsätzen der orthodoxen Ökumene verglichen, die in offiziellen Dokumenten der orthodoxen Kirchen formuliert sind. Sie ist auch im Hinblick auf die abgestimmten Erklärungen der internationalen bilateralen ökumenischen Dialoge der orthodoxen Kirchen zu untersuchen.

Abstract
This essay attempts to provide an Eastern Orthodox perspective on the statement Together at the Lord’s Table by the Ecumenical Study Group of Protestant and Catholic Theologians in Germany. The statement and its conclusions are compared with the principles of Eastern Orthodox ecumenism, which were formulated in official documents of the Eastern Orthodox Churches. Additionally, it is examined from the perspective of the agreed statements that were produced by the various international bilateral ecumenical dialogues of the Eastern Orthodox Churches.

Schlüsselwörter
Östlich-orthodoxer Ökumenismus; Ekklesiologie; Eucharistie; Interkommunion; Eucharistische Gastfreundschaft; Amt; Apostolische Sukzession
Keywords
Eastern Orthodox Ecumenism; Ecclesiology; Eucharist; Intercommunion; Eucharistic Hospitality; Ministry; Apostolic Succession

Kritisches Forum / Themen der Zeit
Thomas Fornet-Ponse
Normativ, aber irrelevant? Chalkedon im Kontext von Südamerika, Afrika und Asien

Kurzzusammenfassung dieses Beitrags

Mit der Aufgabe der Theologie, sich den Fragen unserer Zeit zu stellen und den Dialog mit Wissenschaften, Religionen und Kulturen zu führen, ist die Aufgabe verbunden, einerseits die Relevanz der christlichen Botschaft in ihrem jeweiligen Kontext und andererseits ihre Identität als christliche Theologie deutlich zu machen. Dieser Beitrag widmet sich am Beispiel von drei christologischen Ansätzen (von Jon Sobrino, Aloysius Pieris und Mercy Amba Oduyoye) der Verhältnisbestimmung von Identität und Relevanz mit einem besonderen Fokus auf deren Kritik an überlieferten Glaubensformeln und insbesondere der christologischen Formel des Konzils von Chalkedon. Abschließend wird eine regulative Lektüre der chalkedonischen Formel vorgeschlagen, mit der sowohl eine kontextadäquate Darlegungsform gefunden als auch die Rückbindung an Jesus Christus gesichert werden kann.

Abstract
The task of theology to deal with the questions of our time and to engage in dialogue with sciences, religions and cultures that are linked to its task of making clear both the relevance of the Christian message in its respective context and its identity as Christian theology. Using the example of three christologies (by Jon Sobrino, Aloysius Pieris and Mercy Amba Oduyoye), the article is devoted to the relationship between identity and relevance with a special focus on their critique of other traditional formulas of faith in general and especially the christological formula of the Council of Chalcedon. It ends with proposing a regulative reading of the Chalcedonian formula, which can be used to find a form of presentation that is both appropriate to the context and keeps the link to Jesus Christ.

Schlüsselwörter
Systematische Theologie; Dogmatik; Christologie; Chalkedon; kontextuelle Theologie; interkulturelle Theologie; Universalität; Jon Sobrino; Aloysius Pieris; Mercy Amba Oduyoye
Keywords
Systematic theology; dogmatics; christology; Chalcedon; contextual theology; intercultural theology; universality; Jon Sobrino; Aloysius Pieris; Mercy Amba Oduyoye

Michael Höffner
„Gelobt seist Du durch Bruder Leib“ – Skizzen zu einer Theologie und Spiritualität der Leiblichkeit ausgehend von der Humanökologie der Enzyklika Laudato si’

Kurzzusammenfassung dieses Beitrags

Der Artikel arbeitet heraus, dass zur Humanökologie der Enzyklika Laudato si’ auch ein „corporeal turn“ gehört. Als Paradigma dieses Umdenkens hebt der Papst Franziskus von Assisi hervor. Hier ließe sich der Impuls der Enzyklika wirkungsvoll verstärken, wenn man bedenkt, dass die positive Beziehung des heiligen Franziskus zu seinem eigenen Leib selbst Ergebnis eines schmerzvollen Umdenkens war und sich erst gegen Ende seines Lebens vollzogen hat. Werden die kondensierten Aussagen der Enzyklika weiter bedacht und weitergeführt, lassen sich in der Gegenwartskultur mehrere Problemfelder markieren, auf denen zu einer Umkehr zu ermutigen ist, so etwa angesichts einer veränderten Körperwahrnehmung durch die Nutzung digitaler Medien, angesichts der nur oberflächlich leibfreundlichen Körperoptimierung in der Fitness- und Ernährungskultur und angesichts des Aggressionsverhältnisses zum Leib in der Situation der Krankheit. Vor diesem Hintergrund zieht der Artikel thematische Linien der Enzyklika weiter aus, indem er z. B. fragt, wie Leiblichkeit als göttliche Gabe in einen veränderten Lebensstil übersetzt werden könnte: durch eine neue Sensibilität für die leibliche Dimension von Liturgie und Gebet, einer Offenheit für die Inspiration durch die „sakramentale Berührungskultur Jesu“ und die Ergänzung der Spiritualität des Maßhaltens durch eine Spiritualität des Genießens.

Abstract
Even though it is a little underdeveloped, one aspect of human ecology promoted by the encyclical Laudato si’ consists of a “corporeal turn”, whose paradigm is seen in Saint Francis of Assisi. His own biography comprehending a painful development and a late reversal in his behavior towards his body could contribute to a deeper understanding of the papal intention and what it means to change one’s attitude regarding corporeality. Starting from the papal analysis of the present situation, the article tries to elaborate on different problematic areas concerning corporeality in contemporary culture, e. g., the sensitive consequences of an extensive use of digital media, the hidden depreciation of the given, imperfect and vulnerable body in the self-optimization of fitness and the often aggressive and just reparation in dealing with the body in the challenge of illness and aging. On this background, and inspired by Laudato si’, the author sketches how a Christian view of the body as a gift of creation could translate into a changed style of living, e. g., in a focused attention to the corporeal dimension of liturgy and prayer, in a spiritually and theologically grounded praxis of continuing Jesus’ habit of touching people, and finally, in the field of feeding, by adding a spirituality of savoring to the classical spirituality of moderation.

Schlüsselwörter
Laudato si’; Leiblichkeit; Leibfeindlichkeit; Schöpfungstheologie; Franz von Assisi; Selbstoptimierung; Spiritualität; Ernährung
Keywords
Laudato si’; corporeality; hostility to the body; theology of creation; St. Francis of Assisi; self-optimization; spirituality; nutrition


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