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Inhaltsverzeichnis
Editorial

Wilfried Eisele
Editorial
Heftschwerpunkt: Dialog der Religionen - Der Elias von Felix Mendelssohn Bartholdy, op. 70 - Diakonat - Sterbehilfe
Beiträge
Bernd Jochen Hilberath
Vom Absolutheitsanspruch der Kirche zum Dialog der Religionen

Kurzbeschreibung dieses Beitrags

Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil sieht die katholische Kirche in den Religionen, was „wahr und heilig ist“ (NA 2). Wie ist diese „Haltung“ (habitudo) theologisch zu begründen? In welcher Theologie der Religionen kann zugleich das Spezifikum der christlichen Kirche(n) zur Geltung gebracht werden? Was bedeutet dies für den interreligiösen Dialog?
Abstract
Since the Second Vatican Council, the Catholic Church recognizes what ist „true and holy“ in different religions (NA 2). How is this „attitude“ (habitudo) to be justified theologically? What kind of theology of religions is necessary in order to enforce the specific character of the Christian church(es)? What does this mean to interreligious dialogue?
Schlüsselwörter/Keywords
Absolutheitsanspruch; Dialog; Theologie der Religionen
Claim to the absolute truth; dialogue; theology of religions

Michael Theobald
Deus semper maior. Der Elias von Felix Mendelssohn Bartholdy, op. 70

Kurzbeschreibung dieses Beitrags

Der Elias, op. 70, das eigentliche Hauptwerk Mendelssohns, fußt auf einem Textbuch, das zwar in Zusammenarbeit mit zwei Freunden, Klingemann und Schubring, entstanden ist, vom Komponisten am Ende aber ganz allein verantwortet wurde. So gibt es Aufschluss nicht nur über sein eigenes musikdramatisches Verständnis der Vorlage, sondern auch über seine theologischen Vorstellungen. Der Beitrag arbeitet das Gottesbild des Librettos heraus und zeigt, wie Mendelssohn dem Ansinnen von Pfarrer Schubring widerstand, die Elias-Geschichte in der neutestamentlichen Rezeption der Figur gipfeln zu lassen. Das fast ausschließlich aus alttestamentlichen Zitaten gewobene Textmosaik ist bewusst offen gehalten für eine jüdische und christliche Lesart der Prophetengeschichte.
Abstract
Elijah, op. 70, the actual main work of Mendelssohn, is based on a textbook for which he was solely responsible, despite being helped by his friends Klingemann and Schubring. Thus, it not only provides an insight into his own musical-dramatic understanding of the template, but also into his theological views. The article elaborates the depiction of God found in the libretto and shows how Mendelssohn resisted the intention of minister Schubring to make the story of Elijah culminate in the New Testament reception of the figure. The text mosaic formed almost exclusively from Old Testament quotations is deliberately kept open for a Jewish and a Christian reading of the tale of the prophet.
Schlüsselwörter/Keywords
Felix Mendelssohn Bartholdy; Elias; Oratorium; Judentum; Schrifthermeneutik
Felix Mendelssohn Bartholdy; Elijah; oratorio; Judaism; biblical hermeneutics

Bart J. Knoet / Erik Sengers
Der Diakon als Vermittler. Eine kleine praktische Theologie des Amtes

Kurzbeschreibung dieses Beitrags

Die Aufgaben des Diakons in der katholischen Kirche werden von zwei Sichtweisen auf dieses Amt bestimmt. Einerseits wird der Diakon als ein Pastoralarbeiter oder Assistenz-Priester gesehen, andererseits als ein Sozialarbeiter. Diese sich einander ausschließenden Sichtweisen führen nicht zu einer notwendigen Erneuerung und Ortsbestimmung des Diakonats. In diesem Beitrag wird versucht, beide Positionen weiterzuentwickeln und die ursprüngliche Aufgabenbreite dieses Amtes für unsere Zeit zu definieren. Die umfassendste Antwort ist, dass der Diakon – zusammen mit Bischof und Priester – im Dienste des Reiches Gottes steht mit der amtlichen Aufgabe, dieses zu vermitteln. Im Schlussteil wird dafür plädiert, dass die Diakone als Gesamtkollegium die Vielfalt vom Dienst am Gottesreich darstellen und sich nicht auf ein exklusives Modell beschränken.
Abstract
The duties of a deacon in the Catholic Church are determined by two dominant visions of this office. Contemporary views of the diaconate place the deacon in one of the following alternatives: either as a social worker or as a parish assistant. When these roles are viewed as being mutually exclusive, the result makes it more difficult to achieve the necessary renewal and redefinition of the office of deacon. This article tries to develop both aspects and to define the original variety of duties of this Ancient office for our times. The most complete answer is that the deacon is in the service of the Kingdom of God, with the official duty to communicate this Kingdom. In their conclusions the authors argue that the deacons in the totality of their collegium should represent the variety of services to the Kingdom of God and should not limit themselves to one exclusive model.
Schlüsselwörter/Keywords
Diakonat; katholische Kirche; Reich Gottes; Amt; Führungsstil
Deacon; catholic Church; Kingdom of God; office; leadership

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragFranz-Josef Bormann
Wie wollen wir sterben? Die Debatte um die verschiedenen Formen der Sterbehilfe

Kurzbeschreibung dieses Beitrags

In der zeitgenössischen Debatte um die Sterbehilfe gibt es zwei gegenläufige Tendenzen. Die Vertreter der einen Strömung betonen das Recht des Einzelnen, den Zeitpunkt und die Umstände des eigenen Sterbens selbst zu bestimmen, was gegebenenfalls auch so umstrittene Handlungen wie die Tötung auf Verlangen, die ärztliche Suizidbeihilfe oder die staatliche Abgabe tödlicher Substanzen einschließt. Die Vertreter der anderen Strömung lehnen diese Handlungsformen als unethisch ab und verweisen stattdessen auf das normative Leitbild eines natürlichen Todes, das Schwerstkranken und Sterbenden eine umfassende psycho-soziale Begleitung und palliativmedizinische Symptomkontrolle anbietet, aber alle Formen von Tötungshandlungen ausschließt.
Abstract
In the current debate on euthanasia there are two opposing views. Representatives of the first view emphasize the individual’s right to determine the time and circumstances of one’s death autonomously. This could possibly include such controversial acts as killing on demand, physician assisted suicide or state delivery of lethal drugs. Representatives of the other view reject these acts as unethical. Instead they refer to the normative concept of a natural death. According to this concept seriously ill and dying patients should be provided with comprehensive psychological, social and palliative care while all forms of killing are excluded.
Schlüsselwörter/Keywords
Sterbehilfe; Tötung auf Verlangen; Suizidbeihilfe; Vorausverfügungen
Euthanasia; killing on demand; physician assisted suicide; advance directives

Kritisches Forum
Walter Groß
Predigt zum 50. Priesterjubiläum, St. Johannes, 2017
 
Literaturumschau

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