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Editorial
Michael Theobald
Anfang und Ende, Blick nach vorne und Blick zurück, Programm für die Zukunft und Bilanz des Erreichten (oder auch nicht Erreichten)! Was in vielfältiger Weise des Innehaltens an Wendepunkten privaten und gesellschaftlich-politischen Lebens normal ist, bestimmt im Ritual von Antritts- und Abschiedsvorlesung auch das akademische Leben einer Fakultät. Das hier vorliegende Heft bietet seinen Leserinnen und Lesern gleich zwei Exemplare dieser Gattung an, und diese in recht unterschiedlicher Ausführung: die sehr persönlich gehaltene Abschiedsvorlesung eines Dogmatikers (B.-J. Hilberath) und die sachlich analysierende Antrittsvorlesung eines Sozialethikers (M. Möhring-Hesse). Was denkt ein Wissenschaftler nach drei Jahrzehnten akademischer Tätigkeit im Dienst an Theologie und Kirche? Und welche Perspektiven entwickelt jemand, der in eine neue Phase seiner akademischen Arbeit eintritt? Träumt der eine – trotz vielfacher Ernüchterung – noch immer von einer Communio-Ekklesiologie, und wie bringt der andere das diskursive wie interessegeleitete Geschäft des Aushandelns sozialethisch gerechter Lösungen in konfliktträchtiger Gesellschaft mit dem Türmerblick prophetischer Sozialkritik zusammen? Es sei den geneigten Leserinnen und Lesern überlassen zu urteilen, ob sie hier wiederfinden (oder nicht), was der Autor der Apostelgeschichte sich mit Joel 3,2 erhofft: „Eure jungen Männer werden Visionen und eure Alten werden Träume haben“ (Apg 2,17).

Den beiden akademischen Vorlesungen geht eine exegetische Abhandlung voran, die um die Frage ringt, ob die Christen Jesus nach Ostern wirklich „vergöttlicht“ haben, eine Frage, über die sich zu verständigen nicht nur innerchristlich, sondern auch angesichts der Herausforderung des Islam dringend notwendig ist. Der Literaturbericht am Ende des Hefts: „Die Forschung zum II. Vaticanum und eine Kirche im Übergang von Benedikt zu Franziskus“ (M. Faggioli) rundet die beiden vorangegangenen Teile dieses Literaturberichts (Jg. 2012) ab. Diesmal sieht sein Autor den Streit um die Interpretation des Konzils „in einem sehr heiklen Moment im Leben der Kirche“ verortet. Eben dieser „heikle Moment im Leben der Kirche“ – der Wechsel im Pontifikat – blitzt auch im Beitrag zur „Orientierungshilfe“ der EKD zu Partnerschaft und Familie“ (M. Möhring-Hesse) unter der Sparte „Kritisches Forum“ auf, wenn dort mit Blick auf die Vorbereitung der römischen Bischofssynode 2014 deutlich gemacht wird, dass es dieselben Fragen sind, welche auch die katholische Kirche aufwühlen. Rom möchte die Synode nämlich durch Beantwortung eines umfangreichen Fragebogens vorbereitet wissen, bei der auch die Gemeinden vor Ort zu beteiligen seien. Erfragt wird nicht nur die Akzeptanz der kirchlichen Ehe- und Familienvorstellung, sondern es geht auch um die davon abweichenden Realitäten von Partnerschaft und Familie sowie die pastoralen Antworten, welche die Ortskirchen darauf haben oder nicht. [...]


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