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Herzlich willkommen bei ThQ – die theologische Quartalschrift aus Tübingen

Unsere aktuelle Ausgabe 3/2018 mit folgenden ausgewählten Beiträgen:
Editorial
Wilfried Eisele

Vor fünfzig Jahren, am 18. Januar 1968, hielt Alfons Auer seine Antrittsvorlesung über „Die Erfahrung der Geschichtlichkeit und die Krise der Moral“ im Auditorium Maximum der Universität Tübingen. Ein Jahr später und etliche Monate „Nach dem Erscheinen der Enzyklika ‚Humanae vitae‘“ erschien sie zusammen mit seinen „Zehn Thesen über die Findung sittlicher Weisungen“ in der Theologischen Quartalschrift (ThQ 149 [1969] 4–22 bzw. 75–85). Die kritisierende, integrierende und stimulierende Funktion im Bereich des Sittlichen, die Auer in seinen Thesen Kirche und Theologie zuspricht, entfaltete er zwei Jahre später als Zielpunkt seines Opus magnum „Autonome Moral und christlicher Glaube“ (Düsseldorf 1971, 185–197). Als hellsichtige, entschiedene und dabei mit aller Bescheidenheit vorgetragene Deutung der geschichtlichen Situation wirkten Auers Beiträge im besten Sinne prophetisch – und sie tun es bis heute.

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Leseprobe 1
Heiner Bielefeldt
Religionsfreiheit als heilsame Provokation
Dankesrede anlässlich der Verleihung des Alfons Auer-Ethik-Preises

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragDie Religionsfreiheit gilt als ein „klassisches“ Menschenrecht, alt-etabliert, rechtlich fest verankert und weithin anerkannt. Tatsächlich enthält sie überraschende Provokationen: für den Staat, für die liberale Gesellschaft und für die Religionsgemeinschaften. Gegenüber dem Staat, insbesondere dem autoritären Staat, markiert sie verbindliche Grenzen religionspolitischen Zugriffs. Innerhalb der Gesellschaft erinnert sie daran, dass Freiheit nicht nur eine Lifestyle-Angelegenheit ist, sondern existenzielle Fragen betreffen kann. Für die Religionsgemeinschaften, darunter die Katholische Kirche, bietet die Religionsfreiheit Anlass, das moderne Freiheitsethos systematisch ernst zu nehmen und in den Glauben kritisch zu integrieren.

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Leseprobe 2

Wilfried Eisele

„Der große Wurf“
Vom lukanischen Ideal, „eines Freundes Freund zu sein“

3. Gott und seine Freunde

Freundschaft prägt aber nach Lukas nicht nur die menschlichen Beziehungen innerhalb der christlichen Gemeinde, sondern auch die Beziehung der Jünger und Jüngerinnen Jesu zu ihrem Gott. Darum geht es im Gleichnis vom barmherzigen Vater, das in dem Schicksal der beiden Söhne unterschiedliche Entwicklungen der Gottesbeziehung darstellt. Dabei ist freilich zu beachten, dass Freundschaft im antiken Verständnis das Autoritätsgefälle zwischen Eltern und Kindern in keiner Weise aufhebt. In der gesellschaftlichen Hierarchie müssen Freunde keineswegs auf der gleichen Stufe stehen. Sie müssen einander nur bereitwillig zukommen lassen, was ihrer Stellung dem anderen gegenüber entspricht, um so die von der Freundschaft geforderte Gleichheit auch zwischen ungleichen Partnern herzustellen. Allerdings gibt es nach Aristoteles eine Grenze, wenn der Unterschied zwischen beiden zu groß wird:

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Leseprobe 3
Ulrich Lüke
Jesu Männlichkeit oder Jesu Menschlichkeit?
Humanwissenschaftliche und theologische Anfragen „an das nur Männern vorbehaltene Priesteramt“

3. Die genauere Darlegung des Arguments der naturalis similitudo

Wie zahlreiche andere Dokumente verweist auch ‚Inter insigniores‘ darauf, dass „der Bischof oder der Priester bei der Ausübung seines jeweiligen Amtes nicht in eigener Person (in persona propria) handelt, sondern Christus vergegenwärtigt.“ (DH 4599) Die tiefste oder höchste Form der Vergegenwärtigung Christi geschieht nun aber in der Eucharistie. Dabei handelt der Priester nicht nur in der von Christus verliehenen Vollmacht, sondern „in der Person Christi (in persona Christi), indem er seine Stelle einnimmt, so dass er sogar sein Abbild (ipsam eius imaginem) ist, wenn er die Worte der Konsekration ausspricht“. (DH 4599) Das christliche Priesteramt hat sakramentalen Charakter, wobei der Priester selbst das Zeichen ist. Die übernatürliche Wirksamkeit dieses Zeichens stammt aus der empfangenen Weihe. Die Erkennbarkeit hingegen hängt ab von der natürlichen Gegebenheit dieses Zeichens. In diesem Kontext wird dann mit einem Zitat von Thomas von Aquin die Formulierung der natürlichen Ähnlichkeit (naturalis similitudo) eingeführt: „Signa sacramentalia ex naturali similitudine repraesentant.“

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