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Herzlich willkommen bei ThQ – die theologische Quartalschrift aus Tübingen

Unsere aktuelle Ausgabe 2/2020 mit folgenden ausgewählten Beiträgen:
Editorial
Hans Reinhard Seeliger

In den Jahren 1969/70, als der Autor dieser Zeilen gerade sein Studium begonnen hatte, erschien – reichlich früh – auf Deutsch wie Französisch eine Bilanz der Theologie im 20. Jahrhundert, herausgegeben von Herbert Vorgrimler und Robert Vander Gucht.1 Das vierbändige Werk blättert ein reiches Spektrum von Perspektiven, Strömungen, Motiven in der christlichen und nicht christlichen Welt (so der Untertitel) auf. Es skizziert die Entwicklung der katholischen, evangelischen, anglikanischen und orthodoxen Theologie und porträtiert den Stand der Wissenschaft in den theologischen Einzeldisziplinen. Als deren letzter widmet es sich dabei der „historischen Theologie“, unter die die Kirchen-, Theologie- und Dogmengeschichte sowie die Patrologie subsumiert werden. Der kirchengeschichtliche Beitrag stammt von Georg Denzler (Bamberg), der nach einer Einleitung zur Frage der Kirchengeschichte als „theologischer Wissenschaft“ in enzyklopädischer Weise Hilfsmittel, Lehr- und Handbücher, Quelleneditionen, Fachzeitschriften und Gesamtdarstellungen auflistet, wichtige Forschungsgebiete benennt und „typische Kirchenhistoriker“ vorstellt: Louis Duchesne (1843–1922), Ludwig von Pastor (1854–1928), Albert Ehrhard (1862–1940), Hans Lietzmann (1875–1942) und Sebastian Merkle (1862–1945) – allesamt Figuren der ersten Hälfte des (frühen) 20. Jahrhunderts.

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Leseprobe 1

Heike Grieser

„Alte Kirchengeschichte“ im Gespräch
Erträge und Herausforderungen gegenwärtiger Geschichtsforschung in der Katholischen Theologie

Alte Kirchengeschichte in Studium und Lehre

Eine attraktive Lehre wird zunehmend wichtiger. Im Zuge des Bologna-Reformprozesses bemüht man sich in der Alten Kirchengeschichte um die Vermittlung von Kompetenzen zum adäquaten Umgang mit der Vergangenheit: Mehr als um Faktenwissen soll es darum gehen, die Mechanismen der Konstruktion von Geschichte(n) zu verstehen. Dazu leisten auch die in der Regel sehr beliebten interdisziplinären Lehrveranstaltungen ihren Beitrag, zumeist als Seminar oder Ringvorlesung, aber auch in Form von Exkursionen.

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Leseprobe 2

Peter Gemeinhardt

Patristik – Historische Theologie – Christentumsgeschichte?
Neuere Perspektiven evangelischer Geschichtsschreibung der Alten Kirche

III. Interdisziplinäre Brückenschläge und enzyklopädische Verortungen

Von Interdisziplinarität war oben schon die Rede. Sie soll nun noch einmal im Hinblick auf die Beteiligung von Patristikerinnen und Patristikern an Forschungsverbünden konkretisiert werden, während die unzähligen individuellen Kooperationen mit Kolleginnen und Kollegen anderer Fächer hier nicht eigens gesichtet werden können. In Bezug auf Verbünde stellt sich jedoch die Frage, welche Bestandteile des klassischen patristischen Themenkanons sich in die Zusammenarbeit mit nichttheologischen Fächern einspeisen lassen. Man könnte zugespitzt den Verdacht äußern, dass die Einladung zu solchen Kooperationen sich einem Interesse anderer Disziplinen eher an der historischen als an der theologischen Kompetenz der Patristik verdanken. In der Selbstsicht des Fachs ist das kein Gegensatz, praktisch aber möglicherweise schon. Umgekehrt kann die Patristik von interdisziplinärer Zusammenarbeit erheblich profitieren – das ist fachintern Konsens; welchen Mehrwert dafür Forschungsverbünde haben, ist weniger geklärt. Dem soll in einem kursorischen Überblick nachgegangen werden.

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Leseprobe 3
Andreas Holzem / Volker Leppin
Grenzüberschreitungen
Kirchengeschichte jenseits konfessioneller Identitäten

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragWir stellen zwei Thesen pointiert an den Anfang: Die Kirchengeschichte(n), die als Fachdisziplinen an theologischen Fakultäten in Deutschland und an den deutschsprachigen Universitäten Österreichs und der Schweiz betrieben werden, passen – erstens – nicht mehr in konfessionelle Muster, und sie beziehen ihren Status, „theologische Disziplin“ zu sein, nicht mehr von systematisch-theologischen Gegenstandsbestimmungen her. Diese Kirchengeschichte – zweitens – lässt sich von sogenannter „Profangeschichte“ weder durch ihre Material- noch Formalobjekte abgrenzen. Die Interdisziplinarität der Kirchengeschichte drückt sich aus in gemeinsamen Methodenstandards mit Referenzwissenschaften wie der Geschichtswissenschaft, der Kunstgeschichte, der Soziologie, der Medien- und Sprachwissenschaften etc. Dazu haben die diversen turns der jüngeren Kulturgeschichte (cultural, linguistic, spatial, pictorial …) ebenso beigetragen wie die Internationalisierung: Kirchengeschichte an theologischen Fakultäten entpuppt sich in Zeiten der Global History als ein sehr regionales Phänomen institutioneller Verankerung von Religionsgeschichte, das man schon in den übrigen europäischen oder nordamerikanischen Wissenschaftstraditionen und Einrichtungen nicht in vergleichbarer Form vorfindet. Auch darum ist es längst angemessener geworden, statt von einer auf Heilsinstitutionen fixierten Geschichte der Kirchen nunmehr von einer Geschichte des Christentums zu sprechen, die Wissensformationen, Praktiken, Diskurse, Räume und Netzwerke fokussiert.1

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