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Unsere Autoren

Herzlich willkommen bei ThQ – die theologische Quartalschrift aus Tübingen

Unsere aktuelle Ausgabe 4/2020 mit folgenden ausgewählten Beiträgen:
Editorial
Reinhold Boschki

„Der christliche Gottesgedanke ist aus sich selbst ein praktischer Gedanke“, schreibt der im Jahr 2019 verstorbene Münsteraner Fundamentaltheologe Johann Baptist Metz.1 Er meint damit, dass alles Nachdenken über Gott die unmittelbaren Interessen und die Interessen derer berührt, ja schärfer formuliert, die Interessen derer „irritiert und verletzt“, die ihn zu denken suchen. Der für den christlichen Glauben zentrale Ruf nach Umkehr, in die Praxis der Nachfolge Jesu, zieht die Rede von Gott, die Theo-logie, in eine Bewegung, die die Trennung zwischen Theorie und Praxis überwindet. Demnach ist alle Theologie – ob in biblischer, historischer, systematischer oder eben praktischer Ausrichtung – „praktische Theologie“.

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Leseprobe 1

Michael Schüßler

2020, 1968, 1841
Tübinger Praktische Theologie im Zeichen epochaler Umbrüche

Die von Wilfried Eisele im Editorial zu Heft 1 im Jubiläumsjahrgang 2020 vorgeschlageneKonzeption, „hilfreiche Schneisen durch das Dickicht der Forschung (zu) schlagen“1, nehme ich zum Anlass für eine kleine Zwischenbilanz nach fünf Jahren an der Fakultät: Worin bestehen die hier verorteten und mit Tübingen vernetzen Praktiken von Praktischer Theologie als akademischem Diskurs?2 Mit zwei ‚archäologischen‘ Zeitschnitten in die Tübinger Fachgeschichte wird anschließend gefragt, ob und inwiefernsich aus den Epochendifferenzen „neuere Entwicklungen der Theologie“ abzeichnen.

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Leseprobe 2

Matthias Gronover

Berufsorientierte Religionspädagogik
Konturierung eines Forschungsfeldes. Über konstitutive Unschärfen, Unbestimmtheiten und Vagheiten

Einleitung

Die berufsorientierte Religionspädagogik beforscht den Religionsunterricht an berufsbildenden Schulen, erarbeitet empirisch geprüfte Empfehlungen für die Praxis des Unterrichtens und kommuniziert wissenschaftliche Erkenntnisse in die Öffentlichkeit. Dabei ist – neben der wissenschaftlichen Expertise – der Dialog zwischen den behördlicher- und kirchlicherseits Verantwortlichen für den Religionsunterricht an berufsbildenden Schulen auf der einen Seite und den Religionslehrerinnen- und -lehrern auf der anderen entscheidend, ebenso aber die aufmerksame Wahrnehmung gesellschaftlicher Entwicklungen, die die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den berufsbildenden Schulen prägen.

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Leseprobe 3
Stephan Winter
Gottesdienst im Pandemie-Modus
Zu aktuell drängenden Anstößen für eine Liturgiewissenschaft, die „an der Zeit ist“


1. Sich ein wenig der Abstraktion angleichen: Wenn Theologie praktisch wird …

In Die Pest ist der Arzt Dr. Rieux die zentrale Figur, die Camus sich am Ende des Romans als dessen Autor zu erkennen geben lässt. An einer Stelle wird eine Auseinandersetzung zwischen Rieux und dem Journalisten Rambert geschildert. Ausgangspunkt ist Rieux’ Weigerung, Rambert zu attestieren, nicht infiziert zu sein, damit er nach Paris zur von ihm geliebten Frau zurückkehren kann. Rieux bringt zum Ausdruck, dass er dieses Ansinnen verstehen könne; aber letztlich lasse sich niemals wirklich nachweisen, ob jemand bei einer etwaigen Ausreise nicht doch das Bazillus in sich trage, und es dürfe keine Ausnahmen geben: „Ich weiß wohl, daß diese Geschichte unsinnig ist, aber sie betrifft uns alle. Man muß sie nehmen, wie sie ist.“1 Rambert reagiert harsch: Rieux mangele es an Empathie, er spreche die „Sprache der Vernunft“ und sei „in der Abstraktion“ (ebd.), weshalb er einen entscheidenden Zusammenhang nicht sehe: Das „Wohl des Volkes setzt sich aus dem Glück der einzelnen Bürger zusammen.“ (58) – Nach dieser Begegnung reflektiert Rieux Ramberts Vorwurf:

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