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Herzlich willkommen bei ThQ – die theologische Quartalschrift aus Tübingen

Unsere aktuelle Ausgabe 1/2019 mit folgenden ausgewählten Beiträgen:
Editorial
Wilfried Eisele

Was haben Theologinnen und Theologen heute noch zu sagen? Und wem? Immer wieder hört man Klagen über den Relevanzverlust akademischer Theologie, nicht vorrangig im Konzert der Wissenschaften, sondern in den breiten gesellschaftlichen Diskursen. Wo sind die herausragenden Persönlichkeiten geblieben, die auch in einer größeren Öffentlichkeit als Vertreter einer rational verantworteten, erkennbar kirchlichen und für Debatten aller Art offenen Theologie wahrgenommen werden? Manche Anfragen sind berechtigt, das soll hier nicht bestritten werden. Manche Kritik ist aber auch wohlfeil, weil sie geflissentlich übersieht, dass sich die Zeiten geändert haben. Die großen Namen der vergangenen Jahrzehnte, die weit über die Hörsäle hinaus Hallen und Kirchen gefüllt haben, könnten heute schwerlich die öffentliche Wirkung erzielen, die sie zu ihrer Zeit gehabt haben. Denn das religiös interessierte Bildungsbürgertum, das sie vor allem bedient haben, ist im Verschwinden begriffen.

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Leseprobe 1

Dagmar Kühn

Abraham in Sichem (Gen 12,6–7)
Der Pentateuch als theologisches Gemeinschaftsprojekt im entstehenden Judentum

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragAbraham gilt heute als zentrale Figur der Ökumene schlechthin. Drei Weltreligionen beziehen sich auf ihn. Schon im Alten Testament hat er eine wichtige, vermittelnde Rolle inne. Er ist dort diejenige integrierende Persönlichkeit, die nicht nur Menschen verschiedener Territorien in ein Konzept eines neuen „Gesamtisrael“ hineinholt, sondern auch unterschiedliche Richtungen des entstehenden nachexilischen Judentums zu versöhnen sucht. Der Abrahamzyklus, wie er uns heute im AT vorliegt, ist in seiner Endgestalt und in seiner theologischen Ausrichtung kaum von der Debatte zur Entstehung des Pentateuchs als Gemeinschaftsprojekt unterschiedlicher theologischer Richtungen des Judentums zu trennen. Diese Debatte wurde in den letzten Jahren geradezu neu befeuert durch die neuen Ausgrabungsergebnisse auf dem Berg Garizim bei Sichem, aufgrund derer dem dortigen JHWH-Heiligtum möglicherweise schon in persischer, sicherlich aber in frühhellenistischer Zeit eine dem Zweiten Tempel in Jerusalem vergleichbare Bedeutung zuerkannt wird.

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Leseprobe 2

Christoph Knoblauch

Potentiale religiöser und interreligiöser Kompetenzentwicklung in der frühen Bildung
Kinder, Eltern und Fachkräfte im Gespräch

4. Ergebnisse

Kinderstimmen und Befunde

Die Rückmeldungen der befragten Kinder können als sehr vielseitig und äußerst ergiebig beschrieben werden. In verschiedenen Interviewformen diskutierten die befragten Kinder religiöse und weltanschauliche Erfahrungen, Fragen, Vorstellungen und Überzeugungen. Vor diesem Hintergrund werden nun einige zentrale Ergebnisse, im Horizont der Forschungsfragen und anhand von Ankerzitaten, diskutiert:

Welche religiösen und interreligiösen Kompetenzen können Kinder besitzen?

M: „[…] [W]eil Gott den Menschen hilft, aber er kann nicht helfen, weil der nicht auf die Erde wiederkommt. […] Aber er beschützt uns von oben. […]“
Em: „[…] [U]nd darum beten wir auch […] dass er uns hilft!“

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Leseprobe 3
Matthias Gronover
Überflüssig und notwendig: Die Themensetzung im Religionsunterricht an der Berufsschule

Von entscheidender Wichtigkeit: Der Anfang im Religionsunterricht

Was beim Malen der erste Strich ist, ist im Religionsunterricht in der Berufsschule das Betreten des Raums durch die Lehrkraft. Schon hier setzt die Lehrerin oder der Lehrer ein Zeichen. Etwas Neues beginnt und entsteht. Darin liegt die „Kunst des Unterrichtens“. Man „geht“ in den Unterricht und installiert damit eine spezielle Gegenwart. Der evangelische Theologe Christian Lehnert schreibt:

„Das Gehen ist das Gebet der Beine und des Blicks. Immer folgt ein allererster Schritt einem allerersten Schritt, wie oft man auch schon die Strecke gegangen ist. Alle Wiederholung, sei’s seit Jahren, alle Routine hilft nichts (es sei denn, man ist ganz abgestumpft): Was folgt, ist noch unbestimmt, ein Anfang, ein Nahen auf Gott zu.“

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