Theologische Quartalschrift - Startseite
Startseite


Titelcover der aktuellen Ausgabe 1/2020 - klicken Sie für eine größere Ansicht


Wir über uns

Unsere Schwerpunkte und Akzente finden Sie hier.


Die Schriftleitung


stellt sich hier vor.


Unsere Autoren

Herzlich willkommen bei ThQ – die theologische Quartalschrift aus Tübingen

Unsere aktuelle Ausgabe 1/2020 mit folgenden ausgewählten Beiträgen:
Editorial
Wilfried Eisele

Nachdem 1817 die Katholisch-Theologische Fakultät von Ellwangen nach Tübingen verlegt worden war, erschien da 1819 das erste Heft der Theologischen Quartalschrift. So kommt es, dass die katholische Theologie in Tübingen zwei Jahre nach ihrem Fakultätsjubiläum1 schon wieder ein Jubiläum feiern kann: 200 Jahre Theologische Quartalschrift. Rein rechnerisch hätte der 200. Jahrgang schon 2018 erscheinen müssen. Die beiden Weltkriege haben es jedoch mit sich gebracht, dass „wegen der durch den Krieg hervorgerufenen Druckschwierigkeiten der 99. Jahrgang und Band auf die Jahre 1917 und 1918 verteilt werden mußte“2 und 1945 ein Jahrgang ausgefallen ist. Infolgedessen kommt der 200. Jahrgang erst im laufenden Jahr 2020 heraus.

Lesen Sie mehr...   
Leseprobe 1

Walter Groß

Alttestamentliche Wissenschaft und hebräische Philologie

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragDas richtige Verständnis eines fremdsprachigen Textes zeigt sich in seiner Übersetzung. Ein gewisses Maß an Sinnveränderungen bei der Umsetzung von einem Sprachsystem in ein anderes, von einem Weltbild in ein anderes ist zwar unvermeidbar, aber strenge Anwendung philologischer Regeln hilft in gewissen Grenzen dazu, diese Sinnveränderungen einerseits einzuschränken, sie andererseits zu identifizieren. Bezüglich der Bibel, des am häufigsten übersetzten Textes überhaupt, kam daher der Philologie sowohl bezüglich der Semantik als auch und vor allem bezüglich des Zeitbezugs der verba finita als (nach Möglichkeit) objektiver Instanz stets eine hohe Autorität zu; wegen der Bedeutsamkeit des Sinnes der biblischen Texte war diese Autorität, oft aber auch umstritten und wurde gelegentlich eingeschränkt. In kirchenamtlichen Bibelausgaben begegnen daher gelegentlich, nicht ohne Unterstützung durch manche wissenschaftlichen Kommentare, Übersetzungen, die den Verdacht nähren, dass hier entweder Tradition oder dogmatische Interessen oder beides zusammen über die Philologie gesiegt haben.

Lesen Sie mehr...   
Leseprobe 2

Stefan Eckhard

Kanon und Geschichte
Trends in der neutestamentlichen Forschung

1. Der neutestamentliche Kanon in der Deutung der aktuellen neutestamentlichen Exegese

Die Schriften des Neuen Testaments vermitteln ein Bild von den Anfängen der christlichen Glaubensgemeinschaft. Den mit der Frage der Frühzeit des Christentums verbundenen literarisch-theologischen wie soziologisch-kulturellen Aspekten hat sich die neutestamentliche Forschung vor allem in den letzten zwei bis drei Jahrzehnten noch einmal in besonderer Weise zugewandt. Als paradigmatisch für das Interesse an dieser Thematik können drei bedeutsame Strömungen – drei ‚Trends‘ – genannt werden:

Lesen Sie mehr...   

Leseprobe 3
Michael Theobald
„Ekklesiogenese“ im Neuen Testament – und heute?
Vom Werden des Amtes in der Kirche

1. Historische Darstellung und theologische Modellbildung

In der Wissenschaft des Neuen Testaments und der frühen Kirchengeschichte gilt seit langem als Konsens, dass sich kirchliche Ämter aus ersten Ansätzen in den frühen „judenchristlichen“ Gemeinden und im paulinischen Missionsbereich allmählich entwickelten, zeitverschoben und von Ort zu Ort verschieden. Wer neben den neutestamentlichen und patristischen Quellen auch die sogenannten apokryphen, später teils als häretisch ausgesonderten Schriften auswertet, wird von der Vielfalt an Gemeindeleitungsformen überrascht sein, die sich im 2. Jahrhundert, dem großen Laboratorium der Kirchengeschichte, herausgebildet haben. Dennoch kann mit Fug und Recht behauptet werden, dass ab dem späten 2. und 3. Jahrhundert in den Zentren der spätantiken Kirche das episkopale Amt mit einem hauptverantwortlichen „Bischof“ zum maßgeblichen Leitungsmodell aufstieg und dies trotz tiefgehender Transformationen im Mittelalter und danach auch geblieben ist. Wird die Breite der Konfessionalisierung seit der Reformation berücksichtigt, konkurrieren heute episkopale mit presbyteralen, hierarchische mit synodalen, monarchische mit kollegialen Leitungsformen, letzteres selbst in der katholischen Kirche.

Lesen Sie mehr...   

Abonnements


Abonnements

Sie haben die Wahl ...

weitere Infos zu unseren Abonnements


Jahresverzeichnis 2019


Aktuelles Jahresverzeichnis


Jahresverzeichnis 2019
als PDF PDF.



Anzeigen


Mit Anzeigen und Inseraten erreichen Sie Ihre Zielgruppe. Anzeige aufgeben


Unsere neue Dienstleistung für Verlage, die Ihr Abogeschäft in gute Hände geben wollen.


aboservice

mehr
Informationen


Theologische Quartalschrift
Telefon: +49 (0) 711 44 06-140 · Fax: +49 (0) 711 44 06-138
Senefelderstraße 12 · D-73760 Ostfildern
Kontakt | Sitemap | AGB | Widerruf | Datenschutz | Impressum