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Herzlich willkommen bei ThQ – die theologische Quartalschrift aus Tübingen

Unsere aktuelle Ausgabe 2/2019 mit folgenden ausgewählten Beiträgen:
Editorial
Reinhold Boschki

Bildung ist in der gegenwärtigen gesellschaftlichen Situation ein „heißes Eisen“. Zahlreiche Akteure versuchen sich ihrer zu bemächtigen, entwerfen „Visionen“ für Bildung, basteln an Definitionen, wollen Einfluss auf Bildungspolitik, Bildungsinstitutionen und schließlich auf die konkreten Lernenden nehmen. Ohne Zweifel verändern sich die Bildungslandschaften in den europäischen Ländern, gewiss auch global, ebenso rasant wie die Gesellschaften selbst. Transformation ist das analytische Zentralstichwort für die Beschreibung rasanter Prozesse, die die Menschen – so auch die Akteure im Bildungsbereich – in einen Strudel des Wandels ziehen, wobei unklar ist, wohin genau die Reise geht. Einige Aspekte der Transformation des Bildungswesens seien hier genannt.
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Leseprobe 1

Bert Roebben

Glauben und Vertrauen in der Bildung
Elemente einer katholisch-theologischen Bildungstheorie

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragEinführung

Die eine, endgültige theologische Sicht auf das Proprium der katholischen Bildung gibt es nicht. In diesem Beitrag kann ich nur versuchen, eine persönliche und in sich schlüssige Argumentationslinie darzubieten und stichpunktartig anzudeuten, zum einen, welche diskursiven Elemente in Anbetracht der Thematik relevant sind, sodann, woraufhin eine katholisch-theologische Bildungstheorie zielt, bzw. zielen sollte, und schließlich, welche weiterführenden Perspektiven damit verbunden sind. Es spricht für sich, dass die katholische Bildungstradition sowohl räumlich als auch zeitlich permanent in Entwicklung ist. Auch ich befinde mich als Autor dieses Aufsatzes in einem Kontinuum von theoretischen Perspektiven und praktischen Konkretisierungen und in meiner Rolle als Religionspädagoge direkt an der Scharnierstelle der beiden.

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Leseprobe 2

Friedrich Schweitzer

Gottebenbildlichkeit, Menschenwürde und verantwortliche Freiheit
Bildung aus evangelisch-theologischer Perspektive

Zwischen Bildung und Protestantismus wird häufig ein besonderer Zusammenhang angenommen – im Sinne einer besonderen Affinität der evangelischen Tradition zu einer hervorgehobenen Bildungsaspiration. Entsprechend galt das „katholische Mädchen vom Lande“ lange Zeit als Inbegriff einer katholischen Bildungsferne, vor deren Hintergrund ein protestantisches Bildungsverständnis umso mehr zu leuchten vermochte. Gegen solche Vereinfachungen sind inzwischen zu Recht Einwände vorgebracht worden, allgemein etwa im Rahmen der Konfessionalisierungsdiskussion in der (Kirchen-)Geschichte, aber auch speziell im Blick auf die Mädchenbildung in der katholischen Tradition. So kann auch der für diesen Beitrag gewählte Untertitel – Bildung aus evangelisch-theologischer Perspektive – sinnvoll nicht darauf zielen, den Protestantismus erneut gegen den Katholizismus zu profilieren.

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Leseprobe 3
Reiinhold Boschki
Bildung, Resonanz, Dissonanz: Neuformatierungen in religionspädagogischer Absicht

1. Bildung – (k)ein katholisches Prinzip?

1.1. Schwieriges Erbe


Bildung ist ursprünglich kein „katholischer“ Begriff. Weder der Begriff noch die Sache der Bildung im bildungswissenschaftlichen Sinne wurden von der katholisch-theologischen oder der kirchlichen Tradition vor dem Zweiten Vatikanum nennenswert entwickelt beziehungsweise rezipiert. Selbst bei Johann Baptist Hirscher, dem von der Aufklärung inspirierten katholischen Vordenker einer modernen Pädagogik beziehungsweise Religionspädagogik, findet sich der Begriff der Bildung nicht. Hirscher verharrt bei Termini wie Katechese, katholische Erziehung, Unterrichten, Unterweisen und Lehren. Der Grund dafür liegt auf der Hand, wenn man sich die Situation der katholischen Kirche und Theologie im 19. Jahrhundert anschaut. Angesichts antiaufklärerischer Tendenzen in der katholischen Tradition, angesichts der neuscholastischen Lehre und eines strikt nach innen gerichteten, hierarchieorientierten Kirchenverständnisses, die mit Macht von oben herab durchgesetzt wurden, angesichts des Antimodernismus und Kulturkampfes, die weit ins 20. Jahrhundert hineinreichten, konnte sich weder in der katholischen Kirche noch in der Theologie eine Theorie der Bildung durchsetzen.

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