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Titelcover der aktuellen Ausgabe 2/2021 - klicken Sie für eine größere Ansicht


Aktuell zur Ausgabe 3/2021

Der Herausgeberkreis der ThQ hat mehrheitlich beschlossen, zwei angefragte Beiträge zum Frauenforum des Synodalen Weges für das Heft 3/2021 nicht aufzunehmen, nachdem der eine Beitrag von der Autorin Johanna Rahner zurückgezogen wurde. Sie sieht die gegenwärtige Diskussionslage um Frauen in durch Ordination übertragenen Ämtern als zu verfahren, als dass eine konstruktive theologische Debatte möglich wäre. Die Debatte wird darüber hinaus sehr stark personalisiert. Der Kreis der Herausgeber hat daraufhin auch den zweiten Beitrag, der von Helmut Hoping verfasst werden sollte, abgesagt. Beide Beiträge können in den Augen der Herausgeber als kontroverse Diskussionsbeiträge sinnvoller Weise nur zusammen oder eben gar nicht publiziert werden. Es wurde beschlossen, die Lücke stehen zu lassen und nicht durch Ersatzbeiträge aufzufüllen.


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Unsere Autoren

Herzlich willkommen bei ThQ – die theologische Quartalschrift aus Tübingen

Unsere aktuelle Ausgabe 2/2021 mit folgenden ausgewählten Beiträgen:
Editorial
Johannes Brachtendorf

Meister Eckhart ist eine herausragende Gestalt der mittelalterlichen Philosophie und Theologie. Als „Lesemeister“ verfasste er lateinische Abhandlungen in der scholastischen Diktion seiner Zeit, und als „Lebemeister“ schrieb er deutsche Predigten und Traktate, die den Hörer unmittelbar ansprechen und spirituell aufbauen. Erstere enthalten Eckharts Metaphysik, letztere seine Mystik. Das vorliegende Heft soll zeigen, dass und wie beides zusammengehört.

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Leseprobe 1

Johannes Brachtendorf

Meister Eckhart zwischen Avignon und Kyoto
Zur Rezeption seines Denkens in der buddhistischen Philosophie Japans

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten Beitrag1. Einleitung

Meister Eckhart (1260–1327/28) gehört zu den bekanntesten und wirkmächtigsten Denkern des Mittelalters. Dabei sind es weniger seine umfangreichen lateinischen Werke, sondern vor allem die deutschen Predigten und Traktate, die seinen Ruf als bedeutendster Mystiker des Mittelalters wenn nicht gar der Christenheit überhaupt begründeten. Allerdings war Meister Eckhart schon zu seinen Lebzeiten ein umstrittener Autor. Einerseits wurde ihm zweimal der prestigeträchtige Lehrstuhl für Dominikaner in Paris anvertraut – eine Ehre, die außer ihm nur Thomas von Aquin zuteil geworden war – und er bekleidete hohe Ämter im Orden. Andererseits wurde gegen Ende seines Lebens ein Häresieverfahren gegen ihn eröffnet, und zwar zunächst (1325/26) beim Erzbischof von Köln, wo in zwei Anklageschriften insgesamt 108 Äußerungen Eckharts beanstandet wurden. Im Jahr 1327 fand eine Verlagerung des Verfahrens an den Sitz des Papstes in Avignon statt, wo Eckhart sich erneut verantworten musste. Er starb 1327 oder 1328, vermutlich in Avignon. Im Jahr 1329 erließ Papst Johannes XXII. die Bulle „In agro dominico“, in der 28 Thesen Eckharts als häretisch oder häresieverdächtig inkriminiert wurden. Der Bulle zufolge widerrief Eckhart vor seinem Tod diese Thesen. Fast alle verurteilten Sätze betreffen die Frage nach der Einheit von Gott und Welt und besonders von Gott und Mensch. In diesem Themenbereich finden sich Spitzenaussagen der Mystik Meister Eckharts, die in besonderer Weise die Kritik der Inquistoren auf sich zogen.

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Leseprobe 2

Hiroki Matsuzawa

Der Begriff des Nichts in der Ethik Meister Eckharts

1. Einleitung

Gemäß der traditionellen Einteilung der Philosophie in Gotteslehre, Naturphilosophie und Ethik entwickelt Meister Eckhart (ca. 1260–1328) seine Ontologie des „esse absolute“, des „esse naturale“ und des „esse morale“. Es ist festzustellen, dass sich seine Ontologie unabhängig vom Begriff des Nichts nicht verstehen lässt. Was das Sein Gottes als „esse absolute“ betrifft, so wird die These „esse est deus“ aus dem Prologus generalis in opus tripartitum in der deutschen Predigt 83 mithilfe des Begriffs des Nichts folgendermaßen umformuliert: „Gott ist ein Sein – es ist nicht wahr: Er ist ein überschwebendes Sein und eine überseiende Nichtheit.“ Ebenso ist der Begriff des Nichts für das Sein der Kreatur als „esse naturale“ von Bedeutung: „Alle Kreaturen sind ein reines Nichts.“ Beim Sein des Menschen als „esse morale“, das im Zusammenhang mit dem Motiv der „Gottesgeburt in der Seele“ zu verstehen ist, spielt der Begriff des Nichts ebenfalls eine große Rolle: „Denn unser ganzes wesenhaftes Sein liegt in nichts anderem begründet als in einem Nichts-Werden.“

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Leseprobe 3
Yoshihiko Abe
Incorporatur Christo
Unio as the Eucharistic and Incarnational Transformation in Meister Eckhart


Introduction

In Book VII of the Confessions, Augustine states that he read“books of the Neoplatonists” and, in these, found the same idea of the Word as in the beginning of the Gospel of John. Augustine says that through these Neoplatonic writings, he experienced the ascent of the soul through the variable created world to the immutable heavenly world (Conf., VII, 20, 26). Could the Neoplatonic Geistmetaphysik have enabled Augustine to experience such light? It seems so. Augustine writes:

“All this (sc. Books of the Neoplatonists) warned me to come back to myself. I entered deep within myself under your guidance, for you became my helper. I entered and saw, as it were with the eye of my soul, above that same eye of my soul, above my mind, the unchangeable light.”

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