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Unsere Autoren

Herzlich willkommen bei ThQ – die theologische Quartalschrift aus Tübingen
Unsere aktuelle Ausgabe 1/2017 mit folgenden ausgewählten Beiträgen:
Editorial
Dietmar Mieth

Dieses Thema-Heft ist aus der Arbeit der Kollegforschergruppe (KFG) der Deutschen Forschungsgemeinschaft am Max Weber Kolleg (MWK) der Universität Erfurt im Bereich „Mittelalter“ entstanden. In diesem Bereich wirke ich seit 2009 als Fellow. In diesem Zusammenhang ist am MWK die „Forschungsstelle Meister Eckhart“ unter meiner Leitung eingerichtet worden. Bei allen Forschungen waren die gemeinsamen Initiativen mit der „Meister-Eckhart-Gesellschaft“ (MEG) und mit ihren Jahrbüchern, die ich seit 2010 einzeln mit herausgegeben habe, wirksam. Beistand für die Untersuchung der „religiösen Bewegungen im Spätmittelalter“ fand ich u. a. durch einen dazu begründeten historischen Arbeitskreis über Erfurt hinaus, den Frau Sabine Schmolinsky mit betreut hat. Darüber hinaus interessierte mich die „religiöse Freiheit“ innerhalb der mittelalterlichen christlichen Gesellschaft.
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Leseprobe 1
Dietmar Mieth
Zu den Diskursen über Individualisierung, bezogen auf das Spätmittelalter

5. Teil
Erkenntnisse aus Untersuchungen zu Meister Eckhart, Marguerite Porete und zu ihrem Kontext

1. Die Suche nach individueller religiöser Freiheit?

In seinem Beitrag „Freiheit der Ketzer“ hat der renommierte Herausgeber der Inquisitionszeugnisse im 14. Jahrhundert, Alexander Patschovsky, die These aufgestellt, der Glaube sei auch von den Ketzern nicht in die Freiheit des Einzelnen gestellt. Sie teilten Wahrheitsfanatismus und Intoleranz mit der Inquisition. Die Freiheit des Andersdenkenden habe es nicht geben können. Das Unkraut durfte nicht bis zum Ende des Gerichtes mit dem Weizen wachsen, weil die Kirche schon eine Vorwegnahme dieses Endes darstellte, wenn sie die Wahrheit feststellte.
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Leseprobe 2

Anneke B. Mulder Bakker

Gelebte Religion und eucharistische Frömmigkeit an der Maas und am Rhein im 13. und 14. Jahrhundert

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragJuliana von Cornillon, Theologin und (mit der Hilfe des Klerikers Johannes) Verfasserin von Text und Melodien der ursprünglichen Fronleichnams-Fest-Liturgie

Im Jahr 1197 wurden zwei reiche Mädchen, Juliana und Agnes, die beide in jungen Jahren verwaist waren, dem Konvent von Cornillon anvertraut, um dort aufzuwachsen und erzogen zu werden. Der Konvent von Cornillon, unmittelbar hinter den Stadtmauern von Lüttich gelegen, war von Lütticher Bürgern als eine Pflege-Station für Leprakranke sowie ein Altersheim für reiche Leute, die sich zurückziehen wollten, gegründet worden. Diese Station umfasste einen Konvent von Schwestern für die Pflege unter einer Priorin (im Sinne von Leiterin), und einen Konvent von Brüdern, die sich der Pflege gewidmet hatten, geleitet von einem Bruder (Prior), der zugleich für die ganze Station verantwortlich war. Es handelte sich also um eine Institution von Laien. Der Vorstand setzte sich aus städtischen Beauftragten und Vertretern des Bischofs zusammen. Es gab in diesen Konventen keine Gelübde und keine festgelegte Lebensführung. Juliana geriet später, als sie selbst Priorin der weiblichen Abteilung wurde, in Spannung mit den jungen Frauen der Gemeinschaft. Dabei hatte sie keinen Erfolg. Juliana und Agnes brachten eine reiche Dotierung und Ausstattung mit sich, so dass der Konvent sich ihnen gegenüber zutiefst verpflichtet fühlte.
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Leseprobe 3
John Matthew Connollyte
Tatort Garten Eden: Eigennutz und Individualisierung in der Ursündenlehre Meister Eckharts

VI.

Zum Schluss möchte ich einige Fragen zu Eckharts Ursündenverständnis stellen, die mir wichtig und der weiteren Untersuchung bedürftig erscheinen. Erstens: Angesichts der starken neoplatonischen Tendenz bei Eckhart muss man fragen, ob er überhaupt einen positiven Wert in der Schöpfung sah. Um nur eine Stelle von vielen zu zitieren:

Denn durch seinen Abstieg vom Einen und Ununterschiedenen fällt das Geschaffene vom Einen ab und fällt in Unterschiedenheit und folglich in Ungleichheit.( Expositio Libri Sapientiae, LW 2, N. 38, S. 359)

Die Rede von der Schöpfung als „Fall“ oder „Abstieg“ klingt deutlich Plotinisch, was dann die weitere Frage aufwirft, ob das Geschehen im Garten Eden ein zweiter, sozusagen weiterer Fall war, oder ob Eckhart den Genesistext als bildliche Beschreibung eines Urfalls versteht, der mit der Schöpfung identisch war.
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