Theologische Quartalschrift - Startseite
Startseite


Titelcover der aktuelle Ausgabe 4/2016 – klicken Sie für eine größere Ansicht


Wir über uns

Unsere Schwerpunkte und Akzente finden Sie hier.


Die Schriftleitung


stellt sich hier vor.


Unsere Autoren

Herzlich willkommen bei ThQ – die theologische Quartalschrift aus Tübingen
Unsere aktuelle Ausgabe 4/2016 mit folgenden ausgewählten Beiträgen:
Editorial
Franz-Josef Bormann

Das hier vorgelegte Themenheft zum postsynodalen Schreiben Amoris laetitia, das den formalen Abschluss des im Herbst 2013 eingeleiteten synodalen Prozesses zur missionarischen Erneuerung der Ehe- und Familienpastoral bildet, kommt insofern genau zur rechten Zeit, als die Debatte um eine überzeugende Interpretation dieses wichtigen Textes von Papst Franziskus „über die Liebe in der Familie“ allmählich auch in Deutschland an Fahrt gewinnt und mit zunehmender Schärfe ausgetragen wird. Die fünf Hauptartikel dieses Heftes wollen angesichts um sich greifender Vereinfachungen und textferner Unterstellungen einen Beitrag zur Versachlichung der Kontroverse leisten, indem sie die Stärken und Schwächen des päpstlichen Dokumentes möglichst vorurteilsfrei aus der Perspektive fünf verschiedener theologischer Disziplinen analysieren.
Lesen Sie mehr...   
Leseprobe 1
Franz-Josef Bormann
Unterscheidung und Integration
Moraltheologische Überlegungen zum postsynodalen Schreiben Amoris laetitia

3. Ausblick und Desiderate

Das postsynodale Schreiben Amoris laetitia ist aufs Ganze betrachtet ein Dokument, das zwei ebenso wichtige wie richtige Ziele verfolgt: Nicht nur das große vorrangige Ziel einer umfassenden missionarischen Erneuerung der gesamten Ehe- und Familienpastoral verdient aus moraltheologischer Perspektive angesichts unübersehbarer Krisensymptome familialer Lebensformen ungeteilte Zustimmung, sondern auch das demgegenüber nachgeordnete, zwischen Synode und Papst im Prinzip weithin unstrittige Bemühen, Menschen in schwierigen persönlichen Lebensumständen besser als bisher pastoral zu begleiten, um die Integration dieser Personen mit ihren ganz unterschiedlichen Belastungen und Lebensschicksalen in den kirchlichen Selbstvollzug energisch zu fördern. Bei allem gebotenen Respekt vor dieser doppelten Zielausrichtung ist jedoch auch deutlich darauf hinzuweisen, dass der Text überall dort erkennbar an seine Grenzen stößt, wo es um die Bestimmung der näheren Konturen dieses Integrationsprozesses für einzelne solcher Gruppen geht. Vor allem im Blick auf die im deutschsprachigen Kontext besonders in den Vordergrund gerückte Frage des Kommunionempfangs wiederverheirateter Geschiedener bleiben die Ausführungen des Papstes allzu vage und unbestimmt. Die zu Recht beschworene Logik der Integration bedarf daher der Ergänzung durch eine prozedural abgesicherte Pragmatik der Integration, die hinsichtlich ihrer Bewertungs- und Entscheidungskriterien transparent ist und allen Betroffenen die nötige Rechtssicherheit gewährt. Um dieses Ziel zu erreichen und die bisher vorhandenen Leerstellen einer überzeugenden Integration zu füllen, braucht es eine gemeinsame Anstrengung von weiterer theologischer Reflexionsarbeit und konkreter bischöflicher Verantwortungsübernahme.
Lesen Sie mehr...   
Leseprobe 2

Michael Sievernich

Von der Kunst persönlicher und pastoraler „Unterscheidung“ im Kontext der Familie

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragDer Philosoph Odo Marquard bemerkte einmal spitz: „Hermeneutik ist die Kunst, aus einem Text herauszukriegen, was nicht drinsteht: wozu – wo man doch den Text hat – braucht man sie sonst? Aber braucht man sie überhaupt? Was ist das eigentlich, was man da braucht, wenn man das Interpretieren, die Hermeneutik braucht?“1 Es handelt sich zweifelsohne um eine Grundsatzfrage, die nicht allein Philosophen umtreibt, sondern auch andere, die etwa mit literarischen oder theologischen Texten zu tun haben, wollen sie diese verstehen und interpretieren. Gerade die Theologie muss aus ihren zahlreichen Texten deren praktischen Sinn herauskriegen, handele es sich um kanonische Bibeltexte verschiedener Genera, um kanonistische Gesetzestexte oder um lehramtliche Texte zur Morallehre. Es bedarf also eines enormen interpretatorischen Aufwands, um Ehe und Familie und entsprechende normative Texte zu verstehen.
Lesen Sie mehr...   
Leseprobe 3
Matthias Pulte
Mitis iudex und Amoris laetitia – Zwischen Barmherzigkeit und Recht, Anspruch und Wirklichkeit

2. Amoris laetitia

Mit Blick auf die kanonische Rechtsordnung sind aus Amoris laetitia vor allem die Ziffern 241–252 zu beachten, in denen Franziskus die personale, pastorale und rechtliche Dimensionen des Scheiterns von Ehe und der anschließenden Lebenskonzepte ausleuchtet. Mit bemerkenswerter Deutlichkeit stellt der Papst in AL 241 fest, dass es ausweglose Situationen in einer Ehe gibt, die keine Alternative zur Trennung der Gatten vorsehen.
Lesen Sie mehr...   

Abonnements


Abonnements

Sie haben die Wahl ...

weitere Infos zu unseren Abonnements


Newsletter


Unser Newsletter informiert Sie über die Inhalte der neuesten Ausgabe.


Jahresverzeichnis 2016


Aktuelles Jahresverzeichnis


Jahresverzeichnis 2016
als PDF PDF.



Anzeigen


Mit Anzeigen und Inseraten erreichen Sie Ihre Zielgruppe. Anzeige aufgeben


Unsere neue Dienstleistung für Verlage, die Ihr Abogeschäft in gute Hände geben wollen.


aboservice

mehr
Informationen


Theologische Quartalschrift
Telefon: +49 (0) 711 44 06-140 · Fax: +49 (0) 711 44 06-138
Senefelderstraße 12 · D-73760 Ostfildern
Kontakt | Sitemap | AGB | Widerruf | Datenschutz | Impressum