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Unsere Autoren

Herzlich willkommen bei ThQ – die theologische Quartalschrift aus Tübingen
Unsere aktuelle Ausgabe 3/2016 mit folgenden ausgewählten Beiträgen:
Editorial
Hans Reinhard Seeliger

Nachdem das letzte Heft zwei Abschiedsvorlesungen brachte, dokumentiert das vorliegende mit zwei Antrittsvorlesungen den im Gang befindlichen Generationenwechsel an der Tübinger Katholisch-theologischen Fakultät. Es waren zwei Vorlesungen im Bereich der praktischen Theologie, die beide weite Horizonte eröffneten.

Reinhold Boschki, seit dem Sommersemester 2015 Inhaber des religionspädagogischen Lehrstuhls, machte sich in seiner Antrittsvorlesung für eine „Katechese ohne Vereinnahmung“ stark, eine Katechese, in der „das Moment der Kritik, der Distanzierung, der Auseinandersetzung“ (S. 211) integral sei. Erst eine solche Katechese sei in der Lage, die von ihm neu eingeführte „Ambivalenzkompetenz“ zu fördern.
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Leseprobe 1
Reinhold Boschki
Zeiten der Ambivalenz
Religiöse Bildung zwischen Unterbrechung und Erneuerung

Hinführung und Fragestellung

‚Theologie ist nicht dazu da, die Menschen zu beruhigen, sondern sie zu beunruhigen‘ – dieser Ausgangssatz, der gleichzeitig als roter Faden des folgenden Beitrags gelten will, entspricht einem leicht veränderten Zitat des Auschwitzüberlebenden Elie Wiesel, das ursprünglich auf die Literatur und den Schriftsteller gemünzt war. Theologie will Glauben in Geschichte und Gegenwart, will Welt und Wirklichkeit, sowie religiöse Existenz und Praxis reflektieren, dabei jedoch nicht einfach bestehende Denk- und Handlungsmuster bestätigen, sondern hinterfragen, sie will aufrütteln, zum Nachdenken bringen, Illusionen dekonstruieren. Dies ist somit auch ein übergeordnetes Ziel der theologischen Teildisziplin der Religionspädagogik, deren Aufgabe die Reflexion religiöser Bildung und ihrer Kontexte ist. Im Folgenden werden einige grundsätzliche Überlegungen zu religiöser Bildung angestellt und daraus theoretische, wie praktische Konsequenzen gezogen, indem ein zentrales Stichwort zur Analyse und zum Verständnis unserer Zeit in den Mittelpunkt gestellt wird: Ambivalenz.
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Leseprobe 2

Michael Schüssler

… zu retten, nicht zu richten (Joh 3,17/GS 3)
Urteilsenthaltung als Orientierungsfigur christlicher Existenz

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragUrteilsenthaltung als eine Orientierungsfigur?1 Wie kommt man nur auf diese paradoxe Idee? Ist das der postmoderne Beliebigkeitsdiskurs, der mit meiner Generation verspätet die letzten Reste christlicher Orientierungskraft auflöst? Drückt sich damit jetzt auch die Praktische Theologie vor den drängenden Handlungs- und Entscheidungenproblemen der Gegenwart? Flüchtlingskrise, allerorten neuer Rechtspopulismus, Dauerüberwachung unseres digitalen Privatlebens, drohender Klimakollaps: Was könnte da wichtiger sein als robuste Urteilskompetenz? Noch dazu an der Universität als dem Ort elaborierter Urteilsbildung schlechthin. Der situative Verzicht auf Urteile scheint höchst erklärungsbedürftig. Ich werde deshalb nach und nach die einzelnen Bestandteile des Untertitels erläutern, also erstens die Problematik des Urteilens; zweitens danach forschen, ob und wann Urteilsenthaltungen sinnvoll sein können, und zwar sinnvoll in konkreten Handlungskontexten; dann drittens versuchen, Urteilsenthaltung als eine Orientierungsfigur plausibel zu machen, und viertens zeigen, dass und wie diese Orientierungsfigur ganz entscheidende Qualitäten der christlichen Glaubenstraditionen für die Gegenwart zur Geltung bringt.
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Leseprobe 3
Hans Reinhard Seeliger
Bruchlandung – Der „Bologna-Prozess“ vor dem Verfassungsgericht und seine Bedeutung für das Theologiestudium

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragAm 17. Februar 2016 verkündete das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) in Karlsruhe nach über fünfjähriger Verfahrensdauer einen Beschluss zum Akkreditierungsverfahren von Studiengängen an deutschen Hochschulen1 und damit zum wesentlichen Element, mittels dessen der sog. Bologna-Prozess zur internationalen Vereinheitlichung der Studienstrukturen durchgesetzt wurde. Der zur Entscheidung anstehende Fall betraf die Rechtslage in Nordrhein-Westfalen, mutatis mutandis aber die in allen Bundesländern. Bei rechtem Licht besehen, ist das Urteil ein Donnerschlag. Doch er verhallte in der öffentlichen Wahrnehmung bislang fast ungehört, sieht man vom „Heidelberger Aufruf gegen die Akkreditierung“ ab, den eine Reihe Professoren und Professorinnen im Anschluss verfassten.2
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