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Unsere Autoren

Herzlich willkommen bei ThQ – die theologische Quartalschrift aus Tübingen
Aufgrund des Fakultätsjubiläum gibt es dieses Jahr keine eigenständige Ausgabe 1.
Es erscheint im Juni eine Jubiläumsdoppelausgabe, die die Ausgaben 1/2018 und 2/2018 zusammenfasst.




Unsere aktuelle Ausgabe 4/2017 mit folgenden ausgewählten Beiträgen:
Editorial
Franz-Josef Bormann

Nach dem letzten Themenheft zu den ‚Reformationen‘ und vor dem Sonderdoppelheft zum ‚Tübinger Fakultätsjubiläum‘ im kommenden Jahr bieten die Beiträge des vorliegenden Heftes einen Blick in die vielfältigen Grundbereiche theologischer Reflexionsarbeit.

Der einleitende Beitrag des am Institut für katholische Theologie der Universität Köln lehrenden Martin Breul ist der für die zeitgenössische moraltheoretische Gründe-Debatte wichtigen Frage gewidmet, ob die Festlegung auf eine autonome Moralbegründung auch die Notwendigkeit einer autonomen Motivation zu moralischem Handeln beinhaltet, so dass von einer Identität der rechtfertigenden und der motivationalen Gründe für eine moralische Norm auszugehen wäre. Der Autor verneint diese Frage und stellt die These auf, „dass es für die Sicherung der kategorischen Sollgeltung und der Autonomie der Moral nicht notwendig ist, auf dieser Identität zu insistieren“. Vielmehr sei es ebenso möglich, „von religiösen Gründen zur Befolgung moralischer Pflichten motiviert zu sein, ohne damit den Ansatz einer ‚Autonomen Moral‘ zu gefährden“.
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Leseprobe 1
Martin Hailer
Ökumenische Verständigung als Gabentausch

4. Ökumenischer Gabentausch in der dogmatischen Tagesarbeit: Weitere vorläufige Überlegungen

So sieht Gabentausch in praxi aus. Um der Deutlichkeit willen wurden Beispiele aus der offiziellen Ökumene von Kirchen gewählt; dass es sich bei ökumenischen Studiengruppen oder in Einzelarbeiten ähnlich verhalten kann, ist durchaus wahrscheinlich. Der Schluss lenkt den Blick noch einmal zum Schnittpunkt der Dialogökumene einerseits und der disziplinär betriebenen Dogmatik auf der anderen. Wie kann die Rezeption ökumenischer Dialogergebnisse in der alltäglichen Arbeit der materialen Dogmatik verbessert werden? Das hier skizzierte Lösungsangebot besteht in der noch einzulösenden Behauptung, das methodologische Konzept des Gabentausches sei nicht nur in der Dialogökumene sinnvoll einsetzbar. Es kann und soll auch in der Verantwortung der disziplinären Dogmatik zum Austrag kommen. Ich gehe dafür zum eingangs geschilderten Differenzaxiom zurück: Sakramental-korporative Kirchlichkeit stehe, so sagt es, gegen dynamisch-ereignishafte an. Wolfgang Beinert und Ulrich Kühn hatten in ihrer Ökumenischen Dogmatik ja gesagt, dass der Traktat Ekklesiologie nach wie vor getrennt verhandelt werden müsse und diesen Teil ihres Werkes auch so angelegt. Es kommt für die beiden darauf hinaus, dass die katholische Ekklesiologie vor allem an die Erneuerungen des II. Vaticanums erinnert und diese zu schützen trachtet.
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Leseprobe 2

Rosel Oehmen-Vieregge

Sacra potestas – Ein Schlüsselbegriff des Zweiten Vatikanischen Konzils?
Ökumene zwischen De- und Rekonfessionalisierung

3.3 Plädoyer für Eindeutigkeit in der Terminologie und eine Erweiterung des Interpretationshorizontes

Die geradezu paradox anmutende Wirkungsgeschichte des Konzils liegt auch darin begründet, dass auf der semantischen Ebene klassische kanonistische Terminologie (potestas ordinis, potestas iurisdictionis) zurückgedrängt wurde. Ein wesentlicher Kritikpunkt an den ersten Textentwürfen zu Lumen gentium war der juridische Sprachstil, der einem pastoralen Sprachduktus weichen sollte. In der Konsequenz wurde die Kirchenkonstitution gleichsam zur Verfassung der katholischen Kirche, aber ohne die Sprache des Kirchenrechts.

Die Interventionen deutscher Konzilsväter, die eine klare Terminologie in der Gewaltenlehre anmahnten, blieben ohne Wirkung, sodass aus rezeptionsgeschichtlicher Perspektive die Ursachen für ambivalente Lehrauffassungen nicht allein inhaltlich argumentativer Natur, sondern darüber hinaus auch semantischer Natur sind.
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Leseprobe 3
Michael Theobald
Ecce homo – Christus und der geschundene Mensch
Eine exegetisch-rezeptionsgeschichtliche Betrachtung zu Joh 19,4–7 (1)

artikel_5Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten Beitrag1. Der Ort der Episode im Kontext des Pilatusprozesses (Joh 18,28–19,16a)

Der Pilatusprozess umfasst sieben Episoden, die der Autor nach Art eines Schauspiels auf zwei Bühnen abwechselnd inszeniert: auf einer hinteren Bühne – dem Inneren des Prätoriums – und einer vorderen – dem Platz davor4. Die Episoden sind konzentrisch arrangiert5. Die Verspottung Jesu durch die römischen Soldaten im Inneren des Prätoriums bildet die Mitte (D). In der ersten Dreier-Serie umrahmen zwei Episoden mit den jüdischen Autoritäten6 und Pilatus als Akteuren vor dem Prätorium ein erstes Verhör Jesu durch den Präfekten im Inneren des Hauses (A – B – C). Auch die zweite Dreier-Serie besteht aus zwei Episoden, die sich vor dem Prätorium zutragen, und einer dritten in seinem Inneren, die von jenen gerahmt wird (C’ – B’ – A’). Diese bietet das zweite Verhör Jesu durch den Präfekten. Die Sequenz sieht, schematisch dargestellt, folgendermaßen aus:
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