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Inhaltsverzeichnis
Editorial

Franz-Josef Bormann
Editorial

Thema dieses Hefts: Moral - Ökumene - sacra potestas - Ecce-homo
Beiträge
Martin Breul
Ist eine autonome Moralbegründung auf die Autonomie der Motivation zu moralischem Handeln festgelegt?

Kurzbeschreibung dieses Beitrags

Die ‚Autonome Moral‘ ist eine der Hauptströmungen gegenwärtiger christlicher Ethik. Innerhalb dieses Ansatzes ist es jedoch unklar, ob die Festlegung auf eine autonome Moralbegründung auch die Notwendigkeit einer autonomen Motivation zu moralischem Handeln, d. h. die Notwendigkeit der Identität der rechtfertigenden und der motivationalen Gründe für eine moralische Norm, beinhaltet. In diesem Artikel argumentiere ich, dass es für die Sicherung der kategorischen Sollgeltung und der Autonomie der Moral nicht notwendig ist, auf dieser Identität zu insistieren. Vielmehr ist es ebenso möglich, von religiösen Gründen zur Befolgung moralischer Pflichten motiviert zu sein, ohne damit den Ansatz einer ‚Autonomen Moral‘ zu gefährden.

Martin Heiler
Ökumenische Verständigung als Gabentausch

Kurzbeschreibung dieses Beitrags

Es gibt eine Unausgewogenheit zwischen der staunenswerten Fülle ökumenischer Dialogergebnisse und ihrer weitgehenden Folgenlosigkeit für das offizielle Miteinander der Konfessionen. Um hier weiterzukommen, schlägt der Aufsatz die Metaphorik der wechselseitigen Gabe für die ökumenische Hermeneutik vor: Der in jüngerer Zeit viel diskutierte Begriff wird so aufgefasst, dass eine Gabe etwas aus dem eigenen semantischen Bestand bezeichnet, das dem anderen verhilft, besser er selbst sein zu können. An Beispielen aus dem anglikanisch-lutherischen Dialog zur Frage der Apostolischen Sukzession und des Bischofsamts wird ökumenischer Gabentausch in praxi vorgeführt, für die Ekklesiologie im katholisch-lutherischen Dialog als bedenkenswert beworben.

Rosel Oehmen-Vieregge
Sacra potestas – Ein Schlüsselbegriff des Zweiten Vatikanischen Konzils?

Kurzbeschreibung dieses Beitrags

Ausgehend von der Frage, wie der Begriff „sacra potestas“ Eingang in den Text der Kirchenkonstitution Lumen gentium genommen hat, wird mit diesem textgeschichtlichen Beitrag zur Rezeption des Zweiten Vatikanischen Konzils die als selbstverständlich angesehene Annahme einer nachkonziliaren sacra-potestas-Lehre problematisiert. Obwohl die Konzilsväter auf eine klare Definition des Begriffs „sacra potestas“ verzichtet hatten, avancierte „sacra potestas“ vor allem in der deutschsprachigen nachkonziliaren Kanonistik zum Schlüsselbegriff einer kirchlichen Gewaltenlehre, die sich auf das Zweite Vaticanum beruft. Diese rezeptionsgeschichtliche Dynamik trug zu einer geradezu paradox anmutenden Wirkungsgeschichte in der Frage der kirchlichen Gewaltenlehre bei. In diesem Beitrag wird deutlich, dass die unterschiedlichen Lehrauffassungen in Bezug auf die Verhältnisbestimmung von Weihegewalt und Jurisdiktionsgewalt nicht nur inhaltlich-argumentativer, sondern auch semantischer Natur sind.

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragMichael Theobald
Ecce homo – Christus und der geschundene Mensch. Eine exegetisch-rezeptionsgeschichtliche Betrachtung zu Joh 19,4–7

Kurzbeschreibung dieses Beitrags

Das berühmte Wort des Pilatus: Ecce homo – „Seht der Mensch!“, mit dem der römische Statthalter Jesus den Hohenpriestern vorführt, hat zahlreiche Interpretationen gefunden. Der Beitrag stellt sie dar und zeigt, wie das doppeldeutige Wort im Kontext des Johannesevangeliums funktioniert. Die moderne Rezeption des Ecce homo in bildender Kunst und Dichtung kommt abschließend am Beispiel von Lovis Corinth und Hilde Domin zur Sprache und wird in Korrelation zum johanneischen Bild gesetzt.

Kritisches Forum
Annette Bohner / Hermann Herburger
„Ich hab da mal ne Frage.“ Papst Franziskus und die Jugend: eine kritische Würdigung des Online-Fragebogens zur Jugendsynode 2018
 
Literaturumschau
Hans Reinhard Seeliger
Faith in Formulae. A Collection of Early Christian Creeds and Creed-related Texts, edited and annotated by Wolfram Kinzig, Vol. I–IV (Oxford Early Christian Texts), Oxford University Press 2017

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